Präparation von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken

Die Präparation von Fossilien aus dem Solnhofener Plattenkalk kann mitunter sehr schwierig und zeitaufwändig sein. Es erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl und vor allen Dingen Erfahrung.

Fossilien, die beim Spalten genau auf der Schichtfläche liegen, sind weitgehend leicht "nachzubearbeiten". Viele - vor allen Dingen größere Fundstücke - sind aber oft nur stückweise zu bergen und dann in mühsamer "Puzzelarbeit" wieder zusammenzusetzen. Anschließend müssen sie oft "durchpräpariert" werden, was manchmal die Geduld des Präparators  arg

strapazieren kann. Zum Einsatz kommen hier verschiedene Meißel, Schaber, Nadeln und oft

Druckluftstichel, bzw. Vibrograv. Ein gutes "Binokular" mit mindestens zwanzigfacher Vergrößerung ist Standard - wobei bei sehr kleinen Objekten selbst diese Vergrößerung für ein einwandfreies Präparationsergebnis nicht immer ausreicht. Im Folgenden ein paar Beispiele: 

 

Präparationsraum mit Binokular, zweiarmiger Kaltlichtleuchte, Druckluftsticheln (HW 10, HW 60 und HW 80) , Flüsterkompressor und einer Absaugvorrichtung mittels Staubsauger