Präparation eines "Lepidotes ovatus" aus dem Plattenkalk von Eichstätt

Lepidotes ovatus, Malm zeta, Eichstätt, 46 cm, unpräpariert
Im Querbruch sind zwischen den fest verbackenen, harten Schichten Schädel- und Schuppenteile zu erkennen
Unterschiedliche Plattenstärken lassen eine schwierige Präparation erwarten.
Abtragen der Matrix auf ein Niveau mittels Trennscheibe, Hammer und Meißeln
Anpräparation des Schädels
s. o.
Der Schädel liegt weitgehend frei, während die Präparation des Schuppenkleides auf Grund von Disartikulation zum Teil problematisch ist.
Es geht nur sehr langsam und mühselig voran.
Arbeitsplatz mit Binokular, Vibrograv und Zahntechnikergerät
Die Bezahnung ist noch unter den Kieferknochen verborgen.
Erst nach vorsichtigem Einsatz von Vibrograv und Diamantfräsern wird das Pflasterzahngebiss sichtbar.
Detailaufnahme: s. o.
s. o.
Nach und nach wird der Fisch freigelegt.
s. o.
s. o.
s. o.
Nach hunderten von Arbeitsstunden werden Schwanzflosse und Bruchkanten restauriert sowie die Matrix geglättet
s. o.
s. o.
Zum Schluss wird die Matrix ergänzt
Lepidotes ovatus, Malm zeta, Eichstätt, 46 cm, Sammlung: FS
Detailbild: Aufnahme des Schädels
s. o.
UV - Aufnahme des Schädels
s. o.
UV - Aufnahme ( Graustufen )

Lepidotes ovatus, Malm zeta, Eichstätt, 46 cm, Sammlung: Falk Starke

Präparationszeit: ca. 340 Stunden

Verwendete Werkzeuge: AKEMI Transparent, AKEMI Transparent L, AKEMI Juragelb, Vibrograv, Trennschleifer, Trennscheiben, Diamantscheiben verschiedener Größe, Hängemotor, diverse Fräser, Bürsten, Skalpelle, Schaber, Nadeln, Glasradierer, Hammer, Meißel, Staubmaske, brauner Farbstift, Bleistift, Radierer, Lineal, Papierschablonen, Stereomikroskop, Kaltlichtlampe